Bali – eine Insel der Gegensätze

Wir sind mittlerweile (schon) seit 6 Tagen auf Bali und fühlen uns hier sehr wohl!

Der Flug hier her ging sehr gut, den haben alle mehr oder weniger verschlafen! Mit dem Taxi gings dann ins Hotel – ein kleiner Einblick wie der chaotische Straßenverkehr doch irgendwie funktioniert😉

Der erste Tag war stimmungsmäßig sehr durchmischt. Auch hier brauchten wir erst einmal unsere Zeit zum ankommen, zurechtfinden, wohl fühlen. Das haben wir dann auch bis zum nächsten Tag geschafft und haben uns tempomäßig an die balinesische Bevölkerung versucht anzupassen – alles etwas langsamer (selbst die Kaffeemaschine läuft hier langsamer).  Verständlich bei den Temperaturen, wobei gerade Regenzeit ist und wir zwischendrin bei warmen Sommerregen etwas abkühlen. Da können dann aber auch Regenmassen vom Himmel kommen – die Dachrinne unseres Bungalows hat denen nicht standgehalten.

Das langsame Tempo ist allerdings auch die Herausforderung, das Nichts-tun, wobei ganz ehrlich: wann tut man mal nichts mit den drei Ladys!? Es ist auch das Annehmen, von dem, was grad ist, wie es ist, das schöne zu sehen, zu beobachten und dann fällt auf, wie gegensätzlich sich Bali zeigt. Es gibt die Luxushotelanlagen zwischen leer stehenden und langsam herunterkommenden Gebäuden, Strandabschnitte, die sehr gepflegt sind und dann wieder Ecken mit Müll und Dreck, überall findet und sieht man die Opfergabenschalen an den Statuen und kleinen bis größeren Tempeln, die am Tag mehrfach verteilt werden, aber auch die, die schon leicht verrotten. Und dann ist es wiederum nicht selten zu sehen, einzelne Balinesen mit kleinen Besen kleine Bereiche zu kehren, wo der Unterschied vielleicht im Großen und Ganzen nicht auffallen würde.

Wir werden uns weiter üben im LangsamSein, versuchen loszulassen und freuen uns über die kleinen Dinge wie unserem Gecko in der Klimaanlage und lustig winzigen Strandkrebsen!

 

Hinterlasse einen Kommentar