… und wir können auch schon sagen, dass wir gern noch länger als die 2 Wochen hier bleiben würden. Es ist ein schönes Leben hier – wie gesagt alles langsamer, ruhiger und die Menschen wirken zufrieden, sind sehr freundlich und hilfsbereit ( nicht nur, wenn sie einen in ihr Shop locken wollen).
Die Ausflüge haben uns mittlerweile ein bisschen was vom Land gezeigt, allerdings eher im kleineren Umkreis – hier braucht man für 15 Kilometer eine Stunde… also, bleibt genug Zeit um aus dem Fenster zu schauen. Den Straßenverkehr hab ich allerdings bis jetzt noch nicht verstanden – für mein Verständnis völlig chaotisch, aber es funktioniert trotzdem oder gerade deswegen… An den Straßen reiht sich ein Geschäft nach dem nächsten, oft auch 10 nebeneinander vom gleichen Gewerbe, zwischendrin immer kleine Essens- oder Obststände und nicht zu vergessen die Tankregale mit 1-Liter-Benzinflaschen für die Roller, denn die gibts hier ohne Ende – letztendlich ist man mit einem Roller auch viel mobiler und schneller, denn Parkplätze oder gar Gehwegen sind praktisch nicht vorhanden und auf einen Roller passt schließlich auch die ganze Familie!
Es hat hier eine tolle Natur, grüne Reisfelder, dichter Regenwald, viele Kokosnuss-Palmen, Bananenpflanzen, eine bunte Blumenwelt – diese kräftigen Farben sind beeindruckend schön! Wir haben auch einen tollen Wasserfall besucht – leider war es nur nebenbei total vermüllt. Das ist das traurige – überall Plastikmüll!
Wie ist es uns bisher weiter ergangen? Ich finde gut, jeder findet auch Zeit für sich und merkt es, wenn er sie braucht. Wir finden gute Absprachen und wie es viele vielleicht auch kennen: sind die Kinder zufrieden, sind es die Eltern auch. Und unsere Mädels wirken sehr glücklich, unser Spielzeug haben wir bisher so gut wie nicht gebraucht, außer das Sandspielzeug! Es gefällt uns allen, dass das Leben hier draußen stattfindet und wir so intensiv die Zeit miteinander – mit uns – erleben dürfen!
Und Schnee können wir uns definitiv grad nicht vorstellen!
Gestern waren wir zu Linis „Sommer“-Geburtstag hier im Zoo – auch wieder ein Erlebnis der Gegensätze. Ein Riesengelände mit einem neueren Teil, zu dem ein Safaribus fährt – allerdings sieht man auch von dem die Tiere nicht besser, denn es waren teilweise gar keine da. Mir wird Fridas Satz in Erinnerung bleiben: „sieht gar nichts“. Der älteren Teil beeindruckt mit großen Krokidilen, Papageien und Gibbon-Affen, gefühlt jede 5 min ein Restaurant oder Snackstand. Allerdings fehlten dafür die Besucher. Wir haben wohl den Besucher-Zeitrekord aufgestellt, denn wir waren am Abend die letzten (schließlich mussten wir die Tiere suchen bzw. haben uns im Hinweisschilder-Dickicht etwas verlaufen). Aber trotz allem ein tolles Erlebnis mit Elefanten streicheln!!!
Nun bleiben uns noch 3 Tage und dann gehts nach Sydney…