Sydney empfängt uns kalt und windig

Wir sind in Australien angekommen mit viel zu wenig Schlaf, denn unser Flug war nachts. Das hat den Vorteil, dass unsere Mäuse schlafen, wir allerdings nicht… Aber Lini durfte sogar nach der Landung zum Pilot vor und ich somit auch – sehr spannend! Im Cockpit war ich noch nie!

Sydney hat uns mit ziemlich kalten Wetter, Wind und eisigen Taxipreisen empfangen. Wir waren etwas wehmütig und ich wollte ehrlich gesagt zurück nach Bali!

Unsere Unterkunft in einem Vortort von Sydney zeigte sich anfangs sehr schön, sie erinnerte mich gleichzeitig an mein WG-Zimmer aus Hannover und an ein dänisches Ferienhaus, Lina erinnerte sie an unser Haus in Holzkirchen. Es kam allerdings noch zu einem Zwischenumzug zu einer ehemaligen Arbeitskollegen von Olaf aufgrund ungeklärter ziemlich lauter Störgeräusche im Haus, vermutlich aus irgendwelcher alten Wasserleitungen… einerseits leider, denn es war schnell zu unserem neuen Reich geworden, andererseits haben wir durch den Umzug upgegradet und befanden uns auf einmal in erster Reihe am Wasser mit Blick auf die Habour Bridge. Ganz unverhofft!

An unserem ersten Tag haben wir übrigens auch gleich unseren Campervan gefunden – gemietet und nicht gekauft! Gut so!

Sydney als Stadt hat uns gut gefallen, es ist toll, weil es so viel Wasser um sich herum hat, die Fähren somit als öffentliche Verkehrsmittel gelten und es einige Strände rund um die Stadt bietet.

Natürlich haben wir auch die Oper angeschaut ( finde ich allerdings aus nächster Nähe sehr hässlich, aber mit der richtigen Entfernung und Sonneneinstrahlung hat es schon eine gewisse Wirkung). Beeindruckt hat uns der botanische Garten, in dem es tolle Bäume hat, an denen wir uns nicht satt sehen konnten.

Mittlerweile haben wir Sydney schon hinter uns gelassen und stehen mit unserem Campervan weiter nördlich der Stadt auf einem Campingplatz am Strand!

Wie ist es uns ergangen bisher in Down under: zwischendrin waren wir schon etwas down under – die fehlende Nacht durch den Flug steckte Olaf und mir ziemlich in den Knochen und wir waren einfach müde und somit nicht sonderlich entspannt.

Die Mädels haben dass Stadtleben wieder echt super miterkundet: Zug und Fähre fahren, die Stadtparks, durch Down Towns Straßen, Rush hour am Bahngleis mit Bollerwagen und schlafender Frida drin. Greta fand den Wind nicht immer toll, auch hat sie zwischenzeitlich von ihrem 10h Nachtschlaf etwas Abstand genommen, aber es passiert auch grad mit ihren nun 3 Monaten auch eine Menge. Sie strahlt und lacht, beobachtet Ihr Umgebung, fängt an sich zu drehen (versucht es zumindest) und möchte beschäftigt werden.

Für mich war Sydney gut, aber als Großstadt auch wieder recht laut – das strengt mich etwas an. Allerdings war es auch schön kleine gemütliche Cafés zu entdecken (von außen versteht sich, es fehlten durchweg die Kinderecken😉) und die Stadt zu erleben. Denn das haben wir! Nach einer Woche drängte es mich nun raus aus der Stadt, rein in unseren Campervan.

Und auch da sind wir uns gerade am anfreunden, ankommen, zur Ruhe kommen…

Ein Kommentar zu „Sydney empfängt uns kalt und windig

Hinterlasse einen Kommentar