… ist abenteuerlich, eng, gemütlich, nervig, sandig, lustig, in der Natur, ruhig, anstrengend, leise, abwechslungsreich, unabhängig, warm… und in erster Linie etwas chaotisch würd ich nach anderthalb Wochen behaupten!
Es ist toll. Gerade an Tagen wie heute: unsere direkten Nachbarn sind die Kängurus, wir haben einen wahnsinns Sternenhimmel, Blick aufs Meer, hören im Dunkeln das Meeresrauschen… und trotzdem fühlt es sich für mich auch immer wieder anstrengend an. Ich bin oft am suchen, bekomme manchmal einen Rappel, wenn wir alle 5 im Camper sitzen (zum Glück hatten wir bisher erst einen Regen/Gewitter-Abend), es dauert zu fünft vieles oder alles 3 Mal so lang, Olaf und ich lernen viele Toiletten kennen und verbringen mit den Mädels an manchen Tagen gefühlt Stunden darin, bis alle mal alle Geschäfte erledigt haben, bis wir nach dem Frühstück am Strand ankommen, hat der erste schon wieder Hunger, schlechte Laune oder ist müde. Eigentlich normaler Alltag, aber ich muss für mich noch meinen Rhythmus finden bzw. wir auch unseren gemeinsamen. Mir fallen die Platzwechsel auch noch nicht so leicht, ich habe jetzt gelernt, dass auch ich eine Ankommensphase habe, die oft eine Nacht braucht, bis ich mich wohl oder ruhiger fühle – bis ich die schönen Dinge wieder sehe und wertschätzen kann.
Greta ist übrigens das entspannteste Campingbaby überhaupt!! Total super!
Und wie ist Australien:
Sydney ziemlich windig, eine Surfer- und Barbecue-Nation, warm, freundlich, tolle Strände, manchmal wirkt es verlassen, die Leute sind eben nicht auf den Straßen oder in ihren Gärten zu sehen (es gibt oft genug gar keine Gehwege), auf den Highways fahren auch Rennradfahrer oder es laufen die Jogger, manchmal sehr trockene Abschnitte und dann wieder wilder Regenwald bis zum Strand, eine tolle Vogelwelt gibts hier, es wirkt alles sehr korrekt und geregelt, groß…