Von Picton (Südinsel) nach Wellington (Nordinsel), 3,5h Fährfahrt – ein Klacks, dachten wir…
Der Anfang ging prima: ein großes Abenteuer auf solch einer großen Fähre zu fahren, zwischen vielen LKWs, anderen Campern, Autos – eng an eng – eingeparkt zu sein. Aussteigen, das große Schiff erkunden, aus dem Fenster schauen, evtl. Delphine sehen. Ja, so war ungefähr der Plan.
Geendet hat er in 3,5 schrecklich langen Stunden: einige lautstarke Frustrationskonflikte unserer Töchter (die auch auf solch einem großen Schiff lautstarke Wirkung haben) forderten uns heraus und der nur als leicht eingestufte Seegang drehte uns den Mageninhalt um. Unbeweglich saßen wir auf unseren Sesseln, suchten aufgrund schlechter Sicht manchmal vergeblich den Horizont und ließen uns von dem Hörspiel Henriette Bimmelbahn im hier und jetzt halten…
Wir waren auf unserer Reise bislang noch nie so froh wieder in unser Wohnmobil steigen zu dürfen, und sind uns einig: Fähre fahren ist nichts für uns!
Enpfangen wurden wir – tatarata – mit Regen. Jetzt könnte man denken, wir wären etwas verweichlicht, da wir uns so regensensibel zeigen. Ja, vielleicht sind wir es auch. Allerdings regnet es hier nicht nur mal ein bisschen, sondern es schüttet oftmals ohne Ende.
Auch das eine Feststellung, bei der wir uns einig sind: wir brauchen wieder SONNE.