Wir sind grad auf großem Fuß unterwegs, Großstadtzirkus!
In Baltimore sind wir an der Ostküste gestartet. Wir waren sehr begeistert von der Stadt und wohnten in einem tollen Stadtviertel in der Nähe des Inner Habour mit den Museumsschiffen und dem Aquarium. Die Stadt machte auf uns einen entspannten, ruhigen Eindruck und wir fühlten uns allesamt sehr wohl.
Wir haben uns dort ein Auto gekauft (wir sind ein wenig von der Option eines Campers abgekommen und reisen nun mit Auto zu festen Unterkünften, sind somit etwas mehr vor Ort). Wir sind nun stolze Besitzer eines 13-Jahre alten Toyota Sienna, in den all unser Gepäck prima Platz findet und wir auch noch. Und weil wir so viel Gepäckplatz haben, sind die Ladys jetzt mobil unterwegs mit Roller und Radel! Die beiden sind begeistert und so haben sie Baltimore jeden Tag unsicher gemacht!
Da wie nach unserem Autokauf gleich nochmals zur Werkstatt mussten, sind wir jetzt guter Dinge, dass unser Auto ein treuer Begleiter wird!
Ein Ausflug nach Washington durfte nicht fehlen, wobei wir beim ersten allesamt bei 41 Grad schlapp gemacht haben. Somit sind wir nochmals hin bei kühlen 33 Grad. Wir sind am weißen Haus vorbei, spazierten durchs Regierungsviertel und danach durch den Zoo. Auch Washington hinterlässt einen schönen Eindruck, grün und schon noch übersichtlich. Wer Polizei und Feuerwehr gerbe hat, ist hier mit permanenter Polizei-Hubschrauber-Begleitung genau richtig!
Nächster Stop: Philadelphia
Unsere Unterkunft lag in einem Randviertel, eher eines mit aufstrebenden Potential, allerdings erst noch im Beginn, also war das Ankommen etwas speziell… Die Stadt an sich war für uns zum Entdecken auch wieder sehr toll! Viele Parks, auch hier viele restaurierte Stadthäuser, teilweise Kleinstadtcharakter, sehr gemütlich.
Was uns allerdings ziemlich geschockt hat, was das Schwimmbad: Familienschwimmen von 17-18 Uhr (strenger Zeitplan), anfangs saßen alle Kinder am Beckenrand von dem sehr übersichtlichen Pool mit schöner Betonliegewiese zum Entspannen. Ein kurzer Drill, wie was funktioniert, Trillerpfeife und los ging es… Unsere Mädels und wir sind wohl zu verwöhnt und anderes gewohnt. Immerhin soll es eines der schöneren Schwimmbäder gewesen sein…
Alle Generalproben bestanden: New York – wir kommen. Eine echt stylische Brooklyn-Stadtwohnung empfängt uns. Da New York nun doch nochmal eine Nummer größer war, entschieden wir uns für die Variante Sightseeing mit einem Hop-on/Hop-off Bus. Nachdem wir die Haltestelle endlich fanden, warteten wir schon etwas ungeduldig auf einen dieser Stadtbusse, es hieß ja, sie fahren oft. Nun gut, so oft nun nicht und leider total überfüllt. Reingequetscht standen wir nun in diesem Bus, das einzige was wir sahen, waren unsere Schweißperlen laufen… kleine Fehlinvestition…
Hoch und schnell hinaus ging es im One World Center, zum 102.Stock in einer Minute. Höher, schneller, besser…
Die Aussicht war beeindruckend, und durch einen Plausch (bezüglich passendem Ort fürs Greta stillen) mit dem Gebäude-Manager sind wir ganz zufällig über die priority -Lane ohne Warteschlange nach oben gekommen😊
Wir haben uns sonst eher in die grünen Ecken zurückgezogen – und eine davon der Central Park, die grüne Oase!
Fazit: New York ist uns eine Nummer zu groß und nicht wirklich Familienfreundlich/-tauglich. Aufzüge zu den teilweise echt engen und lauten U-Bahnstationen hat es nicht wirklich oft und der Broadway zu voll für eine gute Bollerwagenstrecke! Trotzdem war es beeindruckend in das Großstadtleben reinzuschnuppern!
Und die Ladys sind echt entspannt und fühlen sich wohl! Und machen einfach ihr Ding! Coole Mäuse😎
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