Neuseeland – und um uns ist es ruhig geworden

Jetzt sind wir schon seit ca. 6 Wochen in Neuseeland und haben keinen Beitrag geschrieben.

Algies Bay nördlich Auckland

Wir haben uns nach guten 2 Monaten Asien dann doch sehr auf Neuseeland gefreut. Einerseits endlich wieder selber kochen und westliche Artikel im Supermarkt, was die Essensfrage für die Kinder deutlich einfacher macht. In Asien war es am Ende außer Fried Rice und Frühlingsrollen nur noch Fruchtsmoothies oder Chicken Nuggets mit Pommes, gelegentlich noch Pizza.

Jetzt haben wir unsere eigene kleine Küche im Wohnmobil und können den Kindern wieder Gerichte zubereiten, die sie gerne mögen. Damit ist das quengeln und die schlechte Laune auch etwas zurückgegangen. 😉

Aber auch das Schreiben von Blogbeiträgen ist zurückgegangen. Plötzlich kümmern wir uns eben wieder mehr um Alltagsthemen wie Essenszubereitung, das Wohnmobil in Ordnung zu halten, aber auch Routenplanung, Stellplätze suchen und fahren zu neuen Locations. Das füllt den Alltag ganz schnell.

Und so sind wir von Auckland nach Norden gestartet und außer über WhatsApp Status und Instagramm hat man kaum was mitbekommen. Unsere Stationen sind in unserem „Travel Log“ zusammengefasst.

Schnell haben wir gemerkt, dass wir nicht nur zu neuen Locations reisen wollen, sondern auch unsere Hobbies wie Bergwandern und Mountainbiken wieder verstärken wollen, was in Asien kaum möglich war.

Im Waitangi Nationalpark (dem Gründungsursprung des heutigen Neuseelands, wo die Vereinbarung zwischen den Siedlern und Māori getroffen wurde) haben wir uns das erste Mal seit langem wieder auf ein MTB gesetzt und tolle Trails in teilweise karger gerodeter aber auch üppiger Regenwaldlandschaft genossen. 😊

Da wurde uns noch mal deutlicher bewusst, wie sehr uns das Biken gefehlt hat.

Deshalb kam der Plan auf die Bikeparks systematisch bei der Routenplanung zu berücksichtigen.

So haben wir dann auch ganz viel Zeit in Rotorua zugebracht, wo es neben den Geothermal Parks auch wunderschöne Trails im Bikepark gibt.

Travel log

15.-17.01.25 Kiwi Airport Hotel Auckland

150 McKenzie Rd
Māngere Bridge
Auckland 2022
New Zealand

17.-19.01.25 Arataki Visitor Center (17$/night)

300 Scenic Dr North
Nihotupu
Auckland 0604
New Zealand

19.-20.01.25 Freedom Camping Algies Beach

30 Gordon Craig Pl
Algies Bay
Warkworth 0920
New Zealand

20.-22.01.25 Top 10 Holiday Park Whangarei

22.-23.01.25 Freedom Camping Whangarei Heads Reotahi

25 Beach Rd
Whangārei Heads 0174
New Zealand

23.-24.01.25 Freedom Camping Whangarei Heads Mt. Manaia Track Car Park

2129 Whangarei Heads Rd
Whangārei Heads 0174
New Zealand

24.-25.01.25 Freedom Camping Whangarei Reed Memorial Kauri Park

142 Paranui Valley Rd
Tikipunga
Whangārei 0112
New Zealand

25.-27.01.25 Top 10 Holiday Park Paihia

1290 Paihia Rd
Paihia 0200
New Zealand

27.-29.01.25 Freedom Camping Waitangi at car parking of Copthorne Hotel

Tau Henare Dr
Waitangi
Paihia 0200
New Zealand

29.-30.01.25 Matauri bay Holiday Park

1751 Matauri Bay Rd
Matauri Bay
Kaeo 0478
New Zealand

30.-31.01.25 Freedom Camping Mangōnui Lions Park

36 Waterfront Rd
Mangōnui 0420
New Zealand

31.01-01.02.25 Freedom Camping Doubtless Bay Tokerau Beach Freedom Camping

North Island / Te Ika-a-Māui
New Zealand

01.-03.02.25 Top 10 Holiday Park Ahipara

170 Takahe Rd
Ahipara
Kaitaia 0481
New Zealand

03.-04.02.25 Opononi (25$/night) at car park of Manea Footprints of Kupe

41 Hokianga Harbour Dr
Opononi 0473
New Zealand

04.-05.02.25 Waipoua Forrest Top 10 Holiday Park Kauri Coast

7 Opouteke Rd
Kaihu 0379
New Zealand

05.-06.02.25 Valley Vista Eco Retreat, 233 Baldrock Rd, Kaiwaka 0587

06.-07.02.25 Freedom Camping Omana CSC Parking Area (Maraetai)

Auckland 2018
New Zealand

07.-08.02.25 Thames Danby Fields: Freedom Camping, 37,14200° S, 175,54203° O

08.-09.02.25 Hot Water beach: Top 10 Holiday Park (unpowered 136$/night)

09.-10.02.25 Waihi Beach: Freedom Camping

287 Seaforth Rd
Bowentown
Waihi Beach 3177
Neuseeland

10.-14.02.25 Campground Mountain Bike Rotorua, Waipa State Mill Rd (25$/night)

14.-15.02.25 Top 10 holiday Park Cambridge (136$/night)

32 Scott St
Leamington
Cambridge 3432
Neuseeland

15.-16.02.25 Campground Mountain Bike Rotorua, Waipa State Mill Rd (25$/night)

16.-17.02.25 Orakai Korako Cave & Geothermal Park

494 Orakei Korako Rd
Ohakuri
Reporoa 3083
New Zealand

17.-22.02.25 Freedom Camping Taupo Bike Park gegenüber fourB Bikeshop

413 Huka Falls Rd
Wairakei
Taupō 3384
New Zealand

22.-23.02.25 Freedom Camping Napier Pumptrack

802A Highway 51
Napier 4110
New Zealand

23.-25.02.25 Freedom Camping Clive

35 Ferry Rd
Clive 4102
New Zealand

25.-26.02.25 Freedom Camping Napier Pumptrack

26.-27.02.25 Freedom Camping Clive

27.-28.02.25 Freedom Camping Napier Perfume Point Carpark

46 Nelson Quay
Ahuriri
Napier 4110
New Zealand

28.02.-02.03.25 Whakapapa Holiday Park Tongariro National Park

State Highway 48
Whakapapa Village
Mt Ruapehu 3951
New Zealand

02.-03.03.25 Freedom Camping Motutere Beach Lake Taupo

707 Highway 1
Motutere
Turangi 3382
New Zealand

03.-09.03.25 Wwoofing bei Isabell in Wairakei,

I. Meyer
30 Maire Street
Wairakei 3332
New Zealand

09.-11.03.25 Campground Mountain Bike Rotorua, Waipa State Mill Rd (25$/night)

11.-12.03.25 Top 10 holiday Park Cambridge (136$/night)

12.-14.03.25 Naumi Airport Hotel Auckland

14.03.25 Abflug nach Los Angeles

„Langeweile und Gruppendynamik im Paradies“

Viele träumen vom Urlaub in Thailand als einem Aufenthalt im Paradies.

Wir waren schon mehr als 6 Wochen an verschiedenen Orten mit den unterschiedlichsten Stränden von Phuket bis Koh Phangan, wunderbarer Natur im Nationalpark Kao Sok und Erleben der Kultur, Märkte, Straßen, Tempel, …

Allerdings musste ich für mich feststellen, dass bei mir ein gewisses Gefühl von Langeweile aufkam, so ohne Aufgabe, Verantwortung und Struktur. Doch schnell ergab sich Abhilfe.

Unser Strand war ca. 100m neben unserem Hotel von einem kleinen Bachlauf zerteilt, der bei Regen zu einem mehr als einen halben Meter tiefen reißenden Wasserlauf anstieg.

Und dieser Bachlauf nagte im Zusammenspiel mit der Flut massiv am Strand, dass es nur noch 2 Meter Strand waren, bis die erste Hütte von den Massagedamen in Schieflage geraten wäre.

So wuchs in mir die Idee, den Bachlauf zu verlegen und den Strand bzw. auch die Massagehütte zu „retten“.

Zu der Aktion „Staudamm und Flussverlegung“ konnte ich überraschender Weise sogar mal alle unsere Kinder gewinnen, sogar Lina unsere Älteste der Mädls.

Und dann ging es los: bewaffnet mit Sandeimer und schaufeln von Jona unserem Jüngsten 4,5 Jahre) fingen wir an einen Kanal zu graben und gleichzeitig den alten Verlauf zu stauen. Viel Erdbewegung mit minimalen Werkzeug – und die Strömung arbeitete massiv gegen uns.

Doch dann griff die Gruppendynamik um sich. Erst „schlich“ ein weiterer Strandbesucher um unsere Baustelle herum und als ich in fragte, war er gleich mit dabei.

Als die Massagefrauen den potenziellen Nutzen erkannten, brachten sie uns eine Schaufel von der benachbarten Hotelbaustelle.

Und es steckte weiter an. 2 weitere Pärchen kamen dazu. Entweder war nicht nur mir „langweilig“ oder aber Staudamm und Flussverlegung machen kleinen und großen Kindern Spaß. 🤩

Und so gelang es uns nach einigen Rückschlägen und weiterer Unterstützung der Massagefrauen, die noch Bretter brachten, den Flusslauf wirklich zu verlegen.

Improvisierter Staudamm
Der Beginn

Aber so ein Projekt ist ja nicht mit einer einmaligen Verlegung getan, zumal nach jeder Flut der Verlauf wieder etwas anders ist.

Darum konnte ich die nächsten Tage bei ablaufendem Wasser immer die Instandhaltungs-, Stabiliserungs- und Weiterentwicklungsmassnahmen durchführen, bis wir schließlich mit einigen Sandsäcken eine dauerhafte Lösung hinbekamen. 😊

Geschafft! ☺️
Alles weitere liegt an der Natur und den Menschen vor Ort …

Erschwerte Bedingungen zum Einkaufen und Fortbewegen

Bei uns regnet es seit Tagen, nahezu ohne Unterbrechung und richtig stark.

Gang zum Strand mit unserem temporären neuen Familienmitglied – der Hund hat den Namen Brownie bekommen

Blick aus unserem Hotelfenster

Jetzt verwandeln sich alle Wege und Straßen zunehmend in Sturzbäche, aber die Menschen nehmen es gelassen.

Der Zugang zu unserem Standardsupermarkt ist nicht mehr trockenen Fußes möglich.

Wo ist die Straße geblieben? 😉
Scheint häufiger vorzukommen, die Menschen sind gerüstet

Liebe Freunde, Bekannte und unbekannte Interessierte,

Wir, eine 6-köpfige Familie mit unseren 4, 7, 9 & 11 Jahre alten Kindern sind jetzt seit ca. 3 Wochen unterwegs auf unserer 2. Weltreise. 

Gestartet über Doha/Katar mit 2 Tagen Stopover sind wir inzwischen seit 3 Wochen in Thailand an verschiedenen Locations. 

Einige von euch folgen uns wahrscheinlich schon über unseren Reise-Blog (https://kallmeyer.world) und WhatsApp Status. 

Alle die es noch nicht tun, sind herzlich eingeladen. 

Unsere Handynummern für den WhatsApp-Status sind Lena +49-163-4745971 und Olaf +49-177-2893105. 

Wir teilen hier unsere Erlebnisse, dass Familie, Freunde aber auch jeder Interessierte Eindrücke, Tipps und unsere Reise mitbekommen kann und schreiben gerne für euch. 

Wir freuen uns, wenn ihr diese Nachricht und den Link auf unseren Reise-Blog an möglichst viele Menschen weiterleitet (z.B. alle, die ihr kennt), um viele Menschen teilhaben zu lassen. 

Es gab auch bereits 2 Zeitungsartikel über unsere Reise. 

Und wir würden uns freuen, wenn jeder, der sich über unsere Berichte freut, selbst daraus Anregungen und Tipps mitnehmen kann oder uns einfach ein wenig unterstützen möchte und einen kleinen Beitrag zukommen lässt. Wenn ihr diese Nachricht an ganz viele Menschen weiterleitet und uns nur ein paar auch nur 1€ zukommen lassen, kann uns das auf unserer Reise schon ein Stückchen weiterhelfen. 

Am einfachsten könnt ihr uns über Paypal an olaf.kallmeyer@gmx.de

oder an IBAN DE57 7025 0150 0027 2555 38 (BIC BYLADEM1KMS; als Verwendungszweck gerne eure Email, dass wir uns bedanken und euch in unseren Verteiler aufnehmen können) euren Beitrag einmalig oder auch zwischendrin mal wieder zukommen lassen. 

Wir werden weiterhin berichten und euch hoffentlich eine spannende Schilderung unserer Erlebnisse und Eindrücke zukommen lassen. 😊

Liebe Grüße,

Olaf & Lena mit Family on Tour 

Bestellt und nicht abgeholt

Heute geht’s weiter. Auf dem Rückweg vom Obststand, wo wir uns unseren täglichen Früchte-Smoothie geholt haben, bin ich noch am Taxistand vorbei, um für die Weiterfahrt einen Toyota Commuter (Bus mit 11 Sitzplätzen und genügend Platz für unser Gepäck 🤣) zu ordern.

Fahrzeug, Abholzeit und Preis waren schnell verhandelt. 15 min später war der Fahrer bei uns vor dem Hotel 👍🏻.

Doch leider kein Toyota Bus, sondern ein Pickup mit Dach über der Ladefläche und Sitzbänken drauf.

Vorgestern waren wir mit so einem Ding im Ort unterwegs und haben noch gewitzelt, wie es wäre die (längere Überlandfahrt) Fahrt in den Khaosok Nationalpark mit so einem Gefährt zu machen. Vernunft, also mangelnde Sicherheit, mangelnder Komfort und zu wenig Stauraum für unser Gepäck 🧳 haben uns diesem Plan gleich über Bord schmeißen lassen.

Doch dann wollen wir zum Taxi, und was steht da, ein offener Pritschenwagen! 😏

Aber Thailand wäre nicht Thailand, könnte man darüber nicht sprechen.

Angesprochen, erklärt und schon hängt sich der eifrige und hilfsbereite Fahrer ans Telefon. 2 Minuten später ist klar, wir bekommen unseren Toyota Commuter.

Bestellt, aber (noch) nicht abgeholt

Und 20 min. später ist er auch da und die Fahrt geht los.

Kurz nach der Abfahrt frage ich dann den Fahrer, ob er weiß, wo wir hinwollen? Die eindeutige Antwort: Nein 🤣

Darauf hin zeigen wir ihm erstmal unser Handy mit dem in Englisch geschriebenen Hotelnamen, wenige Minuten später zeigt er uns sein Handy mit einer Hoteladresse auf Thailändisch und nach ein wenig hin und her Diskussion glauben wir, dass er die richtige Adresse haben könnte. Jetzt fahren wir und sind gespannt, wo wir später raus- bzw. ankommen.

Seit 11. November sind wir in Thailand …

Doha war ursprünglich nur Stopover auf dem Weg nach Thailand. Jetzt sind wir nach zweieinhalb Wochen gut angekommen und gewönnen uns langsam an das Land, das Klima, die Magen Darm Probleme und den Müll speziell in Chalong.

Thailand kommt uns ein wenig schizophren vor. Einerseits wunderbar freundliche Menschen voller Vertrauen. Die Strandverkäuferin hat uns die Sachen einfach mitgegeben, obwohl wir kein Geld dabei hatten und darauf vertraut, dass wir ihr das Geld später vorbeibringen.

Eine wunderbare Natur mit tropischem Regenwald, glasklarem Wasser und weißen Stränden zum Schnorcheln.

Similan Islands
Fahrt nach Ko He
Schnorcheln am Banana Beach auf Ko He

Und andererseits überall Plastik, die Einkaufstüten in weiteren Plastiktüten und der Müll überall um uns herum auf den Straßen und überall in der Landschaft und Natur – echt erschreckend, wie wenig Bewusstsein und Sorgfalt bei den Menschen vor Ort für die Schönheit der Schöpfung, in der sie leben zu herrschen scheint.

Hühnerzucht auf thailändisch

Wenn man einen Rucksack für den Einkauf dabei hat, wird man trotzdem 3 mal gefragt, ob man Plastiktüten haben möchte.

Und dann findet man auf den Inseln in den Nationalparks andererseits Hinweisschilder keine Einweg-Plastikverpackungen zu nutzen. 😉

Aber das Land macht Spaß. Herrliche Strände, üppige Natur und unglaublich nette und hilfsbereite Menschen. Sprachprobleme gibt es nicht, da durch freundliches aufeinander zugehen und notfalls eine Übersetzungs-App alle Barrieren überwunden werden.

Und die Kultur und Religionen sind überall präsent. Der Big Buddha bei Phuket/Chalong vielleicht mehr für die Touristen.

Big Buddha Chalong
Wat Chalong

Exkurs – Leben am Rande der Konventionen und (staatlichen) Regelungen

Viele Freunde und Bekannte sind vor unserem Start auf uns zugekommen: wie macht ihr das? Weltreise mit 3 schulpflichtigen Kindern!?! Und was ist danach mit eurer Existenz? Und später im Alter? Und ist euch die Schulbildung eurer Kinder nicht wichtig?

Viele Fragen, die Ängste und Denken in den gewohnten Strukturen zum Ausdruck bringen.

Und wenn man in diesen Systemgrenzen denkt, auch vollkommen berechtigt, sich solche Gedanken zu machen.

Aber wir haben uns für einen anderen Weg entschieden: uns nicht durch gesellschaftliche Normen und Strukturen einschränken zu lassen, sondern unseren eigenen Weg zu finden.

Und das fing mit der grundlegenden Frage nach der Schulpflicht an. Diese stellen wir auch grundsätzlich nicht in Frage. Trotzdem wollten wir über den Rahmen der Schulferien hinaus auf Reise gehen.

Und da gibt es mehrere Optionen:

  1. Temporäre Befreiung der Kinder aus der Schule. Da aber die Schule der Kinder noch neu ist, sich noch in der Phase des Aufbaus und Etablierung befindet, war dies seitens der Schule nicht möglich.
  2. Umsiedeln nach Österreich oder ein anderes Land, dass Unterrichtspflicht anstatt Schulpflicht hat. Wo man also selbst ortsunabhängig unterrichten kann. Das war ein möglicher Weg, wir haben uns aber aus verschiedenen Überlegungen für einen anderen Weg entschieden, u.a. da wir dann einen Wohnsitz in Österreich hätten gründen müssen.
  3. Wir haben uns für die uns bekannte 3. Alternative entschieden. Wir haben uns und die Kinder in Deutschland abgemeldet und reisend gemeldet. Damit fallen wir aus der Schulpflicht in Deutschland raus. Es hat aber auch weitere Konsequenzen. U.a. gibt es dann eben auch kein Kindergeld mehr. Aber das nehmen wir in Kauf.

Allerdings wollen wir auch nicht auf die Schulbildung unserer Kinder verzichten. Unser Ziel ist es, dass die Kinder in der Klassenstufe weitermachen können, wo sie dann altersmäßig sind.

Ob uns das gelingt? Wir wissen es nicht. Aber wir wissen, dass unsere Kinder beim Reisen ganz viel lernen. Sie setzen sich mit dem Organisieren des Reisens, mit dem Einfinden und Zurechtfinden an neuen Orten und in neuen Strukturen aus einander. Sie begegnen Menschen anderer kultureller Herkunft und Sprache und sie lernen, das es mehr als Christentum, europäischen Reichtum und die deutsche Sprache und Kultur gibt. Das es manchmal schwierig und einschränkend ist, sich in einem neuen Umfeld und einer fremden Kultur zu bewegen, aber dass das ein Zeichen von Respekt und Wertschätzung ist, sich auf die fremden Rahmenbedingungen einzulassen und damit klar zu kommen.

Und gerade beim Essen ist das von Tag zu Tag wieder eine Herausforderung: das schmeckt aber anders als zuhause, das schmeckt mir nicht! Ich will Pizza und Pommes.

Und ja, wir lassen unsere Kinder nicht verhungern. 😉

Aber freuen uns über jeden Anlauf von ihnen, mal was Neues und Fremdes zu probieren. Und werden immer mal wieder positiv überrascht. ☺️

Aber heute machen wir auch mal einen Abstecher zum „Goldenen M“, um ihnen ein wenig bekannten Geschmack zu gönnen.

Hinsichtlich der anderen Vorbehalte, Einschränkungen und Fall backs. Ja, es fehlen dann ein paar Monate in der Rentenkasse. Aber wo man eh schon nicht viel gesetzliche Rente bekommt, kommt es aus unserer Sicht auf die fehlenden Einzahlungen einzelner Monate auch nicht mehr drauf an.

Doha/Katar – für uns eine ganz fremde Welt (08.-10.11.24)

In Deutschland und Europa leben wir eng mit verschiedenen Kulturen und Religionen zusammen und doch fühlt es sich völlig anders und auch fremd an in einem streng muslimischen Land anzukommen und dort unterwegs zu sein.

Es ging schon zuhause mit den Fragen der Kinder: dürfen wir baden gehen? Müssen wir Ganzkörperanzüge beim Schwimmen tragen, da der Körper bedeckt sein muss? WS müssen wir anziehen Inder Stadt, da Schultern und Beine bedeckt sein sollen? Dürfen wir (enge) Leggings tragen? Müssen wir auch Kopftuch tragen?

Und dann sind wir vor Ort und erleben die krassen Gegensätze: einerseits streng verhüllte muslimische Frauen in schwarzen Gewändern und nur einem schmalen Augenschlitz und andererseits junge Frauen mit Bauchfrei-Tops und Miniröcken.

Die ursprüngliche Kultur prallt auf die Einflüsse der Westlichen Welt – und gefühlt sucht sie sich gerade den richtigen Weg im Umgang mit den äußeren Einflüssen. Unser Fahrer auf der Wüstensafari trug traditionelles Gewand (Bisht und Ghutra), hat eine Zahnspange an seinen blendend weiß gebleichten Zähnen und hört und schaut westliche Musikvideos während der Wüstensafari mit halbnackten Frauen in den Video-Clips.

Krasser können die Gegensätze wohl kaum sein.

Die Stadt Doha und das Land Katar gehören zu den reichsten Ländern der Welt. Die Einwohner zahlen keine Steuern, bekommen Ausbildung, Gesundheitswesen und Grundversorgung (Gas, Wasser, Strom) umsonst.

Alles ist wie geleckt. Ordentlich, sauber und luxuriös. Speziell das künstlich angelegte Stadtviertel „The Pearl“ strahlt nur so vor Luxus, Reichtum und Prunk.

Yachthafen „The Pearl“
Venedig in Doha

Aber es findet zunehmend eine Umweltorientierung statt. Müll im öffentlichen Bereich wird vielfach schon nach verschiedenen Fraktionen getrennt. Energiesparen ist ein Thema.

Auf der anderen Seite sind wir mit einem 380PS V8 Geländeboliden durch die Wüste gebrettert. Da waren wir neben unseren Flügen auch nicht ganz umweltbewusst. 🫢

Aber diese Wüstentour war ein besonderes Erlebnis. Angefangen mit einem Kamelritt (der ein Touristennepp war: aufsteigen, 50m reiten, 100 Fotos durch den Guide machen, fertig!!! 😭).

Dann entschädigte uns aber, dass unser Fahrer (bereits schon im Stadtverkehr) unter Beweis stellte, das er der Michael Schuhmacher der Wüste ist.

Zwischendrin konnten wir unsere Snowboard- & Rodelkünste in einem für uns neuen Medium beim Sandboarden unter Beweis stellen.

Das Licht und Lichtspiel in der Wüste war fantastisch. Diffuses Licht in der Dämmerung und leuchtendes orangerot beim Sonnenuntergang.

Sonnenuntergang in der Wüste
Fantastisches Lichtspiel in der Wüste

Am Rückweg sind wir mit 100-140km/h teilweise schon in der Dunkelheit durch die Wüste gebrettert – und die Sandpiste war ebener als unsere besten Autobahnen.

Doha ist so traditionell aber auch so modern. Das Nationalmuseum ist einer Sandrose nachempfunden, glas und Licht dominiert die Skyline des Finanzviertels anderer Stadtviertel mit Hochhäusern.

Nach 2 Tagen supermoderner Metropole ging es abends am 10. November mit einem Nachtflug weiter nach Phuket/Thailand. Auch ein absoluter Kontrast zu Doha …

Rückkunft und Weiterreise

Nach über 11 Monaten vergingen die letzten zwei Wochen vor der Heimreise wie im Flug.

Und jetzt sind wir schon fast 2 Wochen wieder in Deutschland 🇩🇪. Wir worden von unseren Eltern mit Willkommensbanner herzlich begrüßt bei der Ankunft in München und mit persönlichem und gebuchtem Shuttle-Service mit unserem riesigen Gepäck incl. MTB 🚲 zu meinen Eltern chauffiert 🚙.

Ab da hat uns der Alltag so schnell eingeholt (oder wir haben uns einholen lassen…), dass wir noch nicht mal mehr Zeit für einen Blogbeitrag hatten: Anzug kaufen, Bewerbungsgespräch, Auto kaufen, erste Freunde und Familie besuchen, …

Ja, wir sind zurück!!! 😊

… und ein bisschen auch in unserem alten Leben! 😉

Aber die Reise geht auch in einer gewissen Weise weiter. Wir leben nach wie vor aus unseren Reisetaschen und können und wollen die Umzugskartons auch gar nicht öffnen, bevor wir eine neue Bleibe haben. Wir reisen von einem Haus 🏠 zum anderen 🏡 bei unserer Eltern, Geschwistern und Freunden. Überall sind wir herzlich willkommen aber dennoch ist kein Platz unser Zuhause. Das müssen wir erst wieder finden – und das werden wir 😊!

Jetzt wünschen wir euch allen, die ihr uns auf unsere Reise 🧳 als liebevolle Gastgeber, tolle Reisefreundschaften, in Gedanken, mit Nachrichten oder in Skype-Calls und Telefonaten oder anderswie begleitet haben ein besinnliches, ruhiges und erholsames Weihnachtsfest 🎄und Feiertage.

Wir freuen uns schon riesig euch nach und nach alle wiederzusehen und in die Arme zu schließen.

Alles Liebe 😍 und ein frohes Fest,

Eure Greta, Frida, Lina, Lena & Olaf

USA – in mehrerlei Hinsicht eine letzte Etappe

Jetzt sind wir schon seit fast 4 Wochen um und in Vancouver. Die Stadt lässt uns nicht los. Einerseits weil wir ein paar Dinge sehen und erleben wollten, weil uns die stadtnahen Berge 🏔 mit ihren unzähligen Wander- und Mountainbike- Touren durch tolle Schluchten, mystische Regenwälder und herrliche Ausblicke auf Vancouver und die vorgelagerten Inseln in ihren Bann gezogen haben. Und zuletzt weil wir seit ewigen Zeiten darauf warten, dass ein AIRBNB Gastgeber uns unseren Car Title (= Fahrzeugbrief) zuschickt, der an die AIRBNB Adresse in Baltimore ging. Dies entwickelte sich zu einem extremen Frustthema. Erst ließ sich das Zulassungsamt sehr lange Zeit (mehr als 2 Monate) das Dokument zu erstellen und zu verschicken. Dann bekamen wir keine Info darüber von unserm Gastgeber.

Dann schließlich ließ er uns wissen, dass er den Car title hat und als wir ihm eine Adresse nannten, brauchte es Wochen bis er aktiv wurde. Zwischenzeitlich behauptete er, der Car title wäre ihm zusammen mit einem Rucksack gestohlen worden und erst als wir nach Anzeige und mehr fragten, war das Dokument plötzlich wieder aufgetaucht. Wir baten ihn dann möglichst schnell den Car title zu verschicken und verlängerten auch deshalb noch unsern Aufenthalt in und um Vancouver, was uns entgegen kam 🚵‍♂️ 🏔.

Aber er schaffte es trotz einer Extrawoche in Vancouver nicht, das dumme Dokument loszuschicken. 😡

Inzwischen ging unsere Reiseplanung in verschiedenen Aspekten weiter.

Wir spürten, dass wir die ständige Quartiersuche beim Reisen mit Auto 🚗 und AIRBNB oder Motels/Hotels leid sind und sich auch die ganze Familie mehr Stabilität beim „Zuhause“ wünscht. Darum haben wir beschlossen, mit der erneuten Einreise in die USA 🇺🇸 unser Auto zu verkaufen und für die Zeit in den Staaten nochmal ein Wohnmobil zu mieten. 😊

Parallel dazu beschäftigte uns seit Ende Neuseeland aber verstärkt die letzten paar Wochen die Frage: Wie geht’s nach den USA weiter?

Bis in die USA hatten wir von Anfang an alle Flüge und für danach nur noch den Plan nach Südamerika und speziell Chile und Argentinien weiterzureisen.

Unser Vorhaben unterwegs in 🇺🇸 und 🇨🇦 Spanisch zu lernen scheiterte kläglich 😢.

Und wir taten uns schwer einen guten Plan für Südamerika zu finden. Angefangen mit der Frage, wie wir Reisen wollen:

– mit gemietetem Fahrzeug kommt man schlecht über die Grenze und One Way Mieten fanden wir auch nicht

– Fahrzeug kaufen und verkaufen – schwierig ohne Spanisch-Kenntnisse

– mit dem Bus: prinzipiell gut aber nicht mit unseren drei Mäusen in ihrem aktuellen Alter und unserem Gepäck

– fest in El Chalten, was wir evtl. über meinen guten Freund Ralf hätten organisieren können und was machen wir dann dort die ganze Zeit ohne Fahrzeug und die Besitztümer wie Fahrräder, Roller, … , die wir inzwischen angehäuft haben

Außerdem fühlen wir uns gerade so angefüllt mit tollen Erlebnissen und Orten, dass es auch mal Zeit braucht dies zu verarbeiten.

Wir merkten wir stehen uns selbst im Weg bei der Planung der Weiterreise. In einem intensiven Gespräch mit unserem reiseerfahrenen und Coaching erprobten Freund Heiko 😊 öffnete er uns die Augen (vielen Dank für dein offenes Ohr!), dass wir die Antwort vielleicht schon selbst sehen aber nicht sehen wollen: wir sind auf der letzten Etappe dieser Reise angekommen und wir fliegen ✈️ im Dezember wieder heim 🏡.

Diese Erkenntnis festigte sich schnell und jetzt haben wir auch bereits einen Rückflug. Wir kommen am 13.12. Vormittags wieder in München an. 😊

Dies hat wiederum ganz neue Gedanken 💭 angestossen:

Wie geht es danach weiter?

Was werden wir arbeiten und wo finden wir einen Job?

Wo werden wir übergangsweise und dann wieder fest etabliert wohnen?

Wie finden wir wieder in den Rhythmus eines „geregelten“ Lebens?

Viele Fragen, die uns noch lange beschäftigen werden!!!

Aber jetzt haben wir erst einmal noch fast 2 ganze Monate um an der Westseite der USA zu reisen und die Zeit intensiv miteinander zu verbringen.

Kann ein Deutscher amerikanische Fahrzeuge lieben (lernen) …

Wir sind noch mal mit ’nem echt amerikanischen Wohnmobil Ford E450 Superduty V10 unterwegs. Dank Stadtfahrten und Bergetappen 🏔 haben wir einen sparsamen Verbrauch von 36,9mpg (Miles per gallon)- hahaha, schön wärs!!! 😬

Nein, es sind in der Tat 36,9l/100km!!!☠️☠️☠️😬😬🤮🤢

Aber natürlich kein Diesel sondern feiner Sprit.

Trotzdem genießen wir die herrliche Landschaft zwischen Vancouver und Whistler und fahren morgen mit der Fähre ⛴ nach Vancouver Island. Dort erwarten uns allerdings winterliche Temperaturen mit Schneefall und Minusgraden.

Darum haben wir uns im Walmart noch mal mit Winterklamotten eingedeckt.

… und wir haben noch ein neues Fortbewegungsmittel – echt amerikanisch

So weit meine Frauen 🙂 und jetzt ich:

Ich muss mich da noch in Lockerheit, Eleganz, Fahrtechnik und Tricks gehörig weiterentwickeln … 😉

PS: Nachtrag zum Auto. Wir haben heute getankt. Der Tank war noch mehr als halb voll. Es haben nur 90l reingepasst! – ist das dann ein Fass ohne Boden?!?

Dafür hatten wir mit unserem used Specialized Enduro 🚲 nach ein paar Anfangsschwierigkeiten und Reparaturen jede Menge Spaß im Bike Park in Whistler und am Mount Fromme in North Vancouver 😆😛🤩.

Unsere Stationen in Nordamerika 🇺🇸 & 🇨🇦 …

17. -27. Juni Honolulu/ Hawaii 🌺

28. Juni Ankunft in Baltimore

28. – 07. Juni Baltimore (AirBnb): Erkundung von Down Town und Inner Harbor, Fahrrad- 🚲 und Rollerkauf 🛴 für die Mädls, Besichtigung des alten Segelschiffs Constitution, eines U-Boots und Küstenwachschiffs aus Pearl Harbour, Besuch des Aquariums mit Delphinschau, 2 Ausflüge nach Washington ins Regierungsviertel und des Smithsonian Air and Space Museums sowie des Zoos

Und natürlich Kauf unseres Vehikels Toyota Sienna BJ2003 für die Weiterreise in den nächsten Monaten.

07. – 10. Juli Philadelphia (Airbnb): Besuch der Independence Hall, Down Town und Hafen, Besuch des für uns ungewöhnlichsten Schwimmbads der ganzen Reise, Essen mit Moritz, Dubravka, Lena und Philip auf dem Spielplatz

10. – 13. Juli Big Apple 🍏 New York (cooles Loft in Brooklyn über Airbnb): fehlgeschlagene Hop on Hop off Tour bei defekter Klimaanlage mit Stehplätzen eingepfercht, Spaziergang durch den Battery Park, Blick über New York vom One World Observatory 100-102 Stock (Aufzug fuhr in ca. 45s hoch), Erleben der veralteten superengen und lauten Metro 🚇 mit ganz vielen hilfsbereiten Menschen, die uns Sitzplätze angeboten haben, Erkundung des Central Parks und St. Patrick’s Cathedral sowie Bummeln entlang der Nobelgeschäfte der 5th Avenue, Spazierengehen und Spielen im Prospect Park/Brooklyn

13. – 14. Juli Albany (Motel 6 – Service-Wüste Amerika 😉) und Besichtigung des Capitols mit Spaziergang durch Down Town und zur Uni

14. – 17. Juli Moriah am Lake Champlain (tolles Wohnung in altem Bauernhof über Airbnb): zwei entspannte Tage in der Sonne ☀️ beim Baden am See nach dem Trubeltagen in den Großstädten, Wanderung durch den Chasm Ausable Canyon auf Weiterreise nach Montreal

17. – 20. Juli Montreal (Rue Alymer über Airbnb) und 20. – 22. Juni (Av Papineau über Airbnb):

26. – 27.10. Shelter Cove, Lake Odell

27. – 28.10. Crater Lake und dann zum James Stuart Campground, Lost Creek Lake

28. – 29. Oktober Jedediah Smith Redwoods State Park

29. – 30. Oktober Elk Prairie Campground

Petaluma Campground

San Francisco auf Candlestick Campground

01. – 02. November Turtle 🐢 Beach Campground bei Stockton auf dem Weg in den Yosemite Nationalpark

02.- 03. November National Forest Campground

03. – 05. November Yosemite Half Dome Campground: Am 4.11 Wanderung mit Bernd zum Half Dome, Lena mit Lina, Frida, Greta sowie Claudia mit Hund Tuko 🐕 zum Mirror Lake

05. – 06. November Wal-Night in Selma

06. – 07. November Azalea 🌺 Campground Sequoia Nationalpark

07. – 08. November Wal-Night auf Hobby Lobby Parkplatz in Riverside

08. – 13. State Park Campground in Carlsberg nördlich von San Diego: 09.11 Zoobesuch in in San Diego, 10.11 Tag am Campground und Strand,

13. – 14. November Cottonwood Campground Joshua Tree Nationalpark

14. – 16. November Jumbo Rocks Campground ⛺️ Joshua Tree Nationalpark

16. – 17. November 29 Palms RV Resort: Durchquerung Mojave und Wanderung bei Kelso Dünen

17. – 18. Shoshone Campground

30. November – 03. Dezember KOA Campground Apache Junction bei Mesa und Phoenix

03. – 06. Dezember Catalina State Park Campground bei Tucson

06. – 07. Dezember Elephant Butte State Park Campground

07. – 08. Dezember KOA Campground in Bernalillo bei Albuquerque

Urlaub vom Urlaub

Urlaub vom Urlaub, aber eigentlich ist der Titel nicht richtig.

Denn Reisen ist nicht gleich Urlaub. Urlaub haben wir jetzt die letzten Tage in einem Luxus-Ressort in Denarau/Fiji erlebt und auch gebraucht.

Inzwischen haben wir schon über 5 Monate „Reisen“ hinter uns mit 2 Urlaubsunterbrechungen. Einmal Bali und jetzt Fiji. Und das hatten wir auch nötig. Sich nicht ums Essen, Abwasch und andere tägliche Routinen kümmern zu müssen einerseits.

Und andererseits um mal zwischendurch Tempo raus zu nehmen. Die letzten 4 Monate waren wir im Campervan in Australien und im luxuriösen 6 Personen Wohnmobil auf Neuseeland unterwegs – reisend. Also häufig von Tag zu Tag an einem anderen Ort. Wir mussten uns jedesmal die neue Umgebung erarbeiten: wo können die Kinder spielen, wo können wir einkaufen, wo stehen wir mit unserem Fahrzeug über Nacht. Keine unangenehmen aber doch tägliche Routinen neben dem Haushalt, die mit sich um das Wohlergehen der Kinder kümmern, Essen zubereiten und Wäsche machen, die ja auch im Camper oder Wohnmobil vorhanden sind.

Da haben die Urlaubstage jetzt mal richtig gut getan, diese Routinen zu reduzieren und mal Zeit zum Ausspannen zu haben. Und eben auch das Tempo rauszunehmen, sich ständig mit Reiserouten und Orientierung neu auseinander zu setzen.

Hier auf Fiji haben wir es geschafft, außer zum ungeplanten Hotelwechsel das Hotel nicht zu verlassen, den Tag am Strand bzw. Pool zuzubringen und das, ohne einen Drang zu spüren, Fiji erkunden zu MÜSSEN.

Aber jetzt mit dem anstehenden Weiterflug nach Honolulu haben Lena und ich für uns festgestellt: die Erholung war schön und notwendig, aber auf Hawaii 🌺 wollen wir auch wieder losziehen und die Insel Oahu, auf der wir sind, erkunden.

HAWAII 🌺 wir kommen!!! 😀

Highlights

Singapur:

  • Dank der Zeitverschiebung waren unsere Dirndl’n bei der Ankunft in Singapur nachts um 2 Uhr hell wach und haben aus dem Hotelfenster des Marina Bay Sands das Nachtleben beobachtet
  • Baden im Infinity Pool auf dem Dach des Marina Bay Sands im mit atemberaubenden Blick über Singapur
  • Dank Jetlag konnten wir abends die Lichtshow der Artificial Trees im Garden Bay the Bays und vom Hotel Marina Bay Sands mit unseren Mädls zusammen genießen

Bali:

  • Bei einer abendlichen Aufführung konnten wir mal kurz in die Balinesische Kultur eintauchen

Tiere

Unsere Tiererlebnisse in Singapur, Sanur/Bali, Australien 🇦🇺 und Neuseeland 🇳🇿

Tolle Schnecken 🐌 im Park unterhalb des Marina Bay Sands

Quallen im Aquarium in Singapur 🇸🇬

Geckos 🦎 und Badeenten 😉 auf Bali

Ibise in Sydney, die uns die Brotzeit streitig gemacht haben

Kookaburra und Papageien in Narrabeen, Arakoon, Rainbow Beach und an diversen anderen Orten

Blue Bottle Fische (sehr schmerzhafte Quallen – auch portugiesische Galeere genannt) in Narrabeen und immer wieder an den Stränden; Gott sei dank ohne direkten Kontakt!!!

Warane in Shoalbay

Die ersten Koalas – NICHT Koala-BÄREN!!! – (in einem Koala-Hospital) in Port Macquarie

Delfine aus der Ferne bei Wanderung in Port Macquarie

Die ersten Kängurus auf dem Campingplatz in Arakoon

Eine grüne Baumschlange auf Wanderung bei Arakoon

Pelikane, Lenas australische Lieblingsvögel 😊 in Woody Heads

… und viele weitere Kängurus:

Diverse Warane und Krokodile in Zoo bei …

Kakadus auf Campingplatz in Rainbow Beach

Auf Fraser Island Dingos

Delfine 🐬 in Jervis Bay an der Mole

Baby-Riesenschildkröten in Mon Repos bei Bundaberg

Wombat nachts in the Prom National Park

Gänse und Wallabies auf Philip Island

Mantarochen ganz unerwartet in Merimbula

Die ersten freien Koalas in der Umgebung von George River bei Lorne und Apollobay (Great Ocean Road)

Eine Brown Shake bei der Thunder Cave/Great Ocean Road bei Port Campbell

Ein Possum nachts auf Campingplatz inMelbourne

Unsere Stationen in Neuseeland 🇳🇿 Kia Ora

  • 10. April früh morgens um 5:30 Uhr Landung in Christchurch
  • 10.-17. April Christchurch Moncks Bay/Wataku Av 57 in Haus 🏡 über Airbnb: Einkauf von Winterklamotten, Wanderung von Gondeltalstation den Bridle Path zur Bergstation und den Bridal Path hinab nach Lyttelton, 2x „Superspielplatz“ in Christchurch, Bahnfahrt mit historischer Tram und Besuch von Ferrymead Heritage Park , wo die Trams hergerichtet werden und noch historische Häuser und Läden stehen, Canterbury Museum, Stadtbummel, Scenic Drive oberhalb Moncks Bay
  • 17.-19. April Akaroa freistehend auf Parkplatz am Hafen: Wanderung Child Bay Walk, Essen mit Kindern in französischem Restaurant „Ma Maison“
  • 19.-20. April in den Bergen oberhalb Akaroa mit herrlichem Blick in den Fjord und auf Akaroa
  • 20.-22 April Timaru auf Holiday Campingplatz: Wanderung am Strand, Besuch im Schwimmbad
  • 22.-24. April Lake Tekapo frei in den Bergen, eine Nacht mit Blick auf den See: tolle Herbstfärbung der Bäume, ein Klavierkonzert am Seeufer, Joggen und Wandern auf den Mount John
  • 24.-25. April Oamaru frei am Meer: Besuch des Steampunk Museums
  • 25.-26. April Kakanui frei am Meer
  • 26.-28. April Moeraki auf Campingplatz: hier haben wir in freier Wildbahn Gelbaugenpinguine 🐧, Seelöwen und Robben und Royal Albatrosse gesehen; außerdem die Moeraki Boulders, bis zu 2m Durchmesser große Steinkugeln, die im Meer liegen bzw. vom Wasser aus der Steilküste gespült werden
  • 28.-29. April Dunedin frei an Uferstraße in Saint Kilda auf der Rennstrecke der „Dorfjugend“: 2 maliger Besuch des Otago Museums wegen akuten Regens
  • mit unseren Mädls als Riesenschildkröten
  • 29.-30. April Kaka Point gemäss dem liebsten Thema unserer Mädls mit Besuch der Seelöwen, Robben und Gelbaugenpinguine am Nugget Point
  • 30. April – 1. Mai kurz hinter Papatowai frei auf Anhöhe mit Blick auf das Meer: Besuch der Cathedral Caves am Morgen und der Purakaunui Wasserfälle
  • 1.-3. Mai Invercargill frei auf Parkplatz am Estuary Park mit Schwimmbadbesuch, Queenspark, Spaziergang durch die Innenstadt und Wasserturm
  • 3.-4. Mai Queenstown auf Lakeview Holiday Park: Spaziergang durch die Einkaufsstraßen, entlang der Seepromenade und über die Halbinsel der Queenstown Gardens
  • 4.-5. Mai Frankton bei Queenstown am Ufer des Wakatipu Sees: war nicht erlaubt, erhöhtes Übernachtungsentgelt von 200$
  • 5.-6. Mai Campingplatz in Wanaka: Spaziergang am See
  • 6.-7. Mai Freedom Camping in Bucht neben der Straße nördlich von Haast
  • Freedom Camping Südlich von Hokitika im Hinterland: Stadtbummel durch Hotikita und am nächsten Tag Treetop Walk
  • 09.-10. Mai Top 10 Campingplatz am Franz Josef Gletscher: Wanderung zur Gletscher und zu Seelöwen am Cape Foulwind
  • 10.-11. Mai Freedom Camping am Leuchtturmparkplatz von Cape Foulwind: Spaziergang zum Leuchtturm hoch
  • 11.-13. Mai Freedom Camping Richmond bei Nelson: Ausflug in den Abel Tasman Nationalpark mit Wanderung von Marahau an der Küsten entlang
  • 13.-14. Mai Picton auf Top 10 Campingplatz
  • 14.-16. Mai Wellington Freedom Camping beim Red Rocks Reserve: Besuch Te Papa Museum, Spaziergang am Hafen von Wellington, Mount Victoria Lookout, Spaziergang am Meer entlang im Reserve und Bouldern in HangDogs.co.nz
  • 16.-17. Mai Freedom Camping in Bucht von Mana/Paremata
  • 17.-18. Mai Freedom Camping im 🌳auf Waikama Campground in der Nähe von Otaki: Wanderung am Fluß entlang
  • 18.-19. Mai Campingplatz in Waipawa
  • 19.-21. Mai Freedom Camping auf Parkplatz in Stadtmitte von Hastings: Kahuranaki Wasserfälle südlich von Hastings, Besuch des Farmers Market mit deutschem Bäcker mit gutem Brot und Brez’n, Besuch bei Arataki Honig, zwei Ausflüge mit Wanderungen in den beeindruckenden Park und Berg Te Mata
  • 21.-24. Mai Freedom Camping auf Parkplatz am Meer 🌊 im Süden von Napier: Stadtbummel, großer Spielplatz am Meer, Besuch des New Zealand Aquarium, Fahrt zum Bluff Hill Lookout mit Blick über Hafen und auf die Küste
  • 24.-25. Mai Freedom Camping auf Parkplatz östlich vom Hafen in Napier: Weiterfahrt nach Taupo und Besuch der Thermallandschaft „Crater of the Moon“
  • 25.-26. Mai Übernachtung auf komischem aber teuren Campingplatz südwestlich von Taupo: Wanderung an den Huka Falls und am Huka River entlang und Besuch der Lava Glass Manufaktur mit Ausstellungsgarten und Besuch der Werkstatt, wo wir beobachten konnten wie Seesterne und Vasen aus buntem Glas hergestellt wurden – die Schönheit der Vasen und die Kenntnis über die Herstellung inspirierten uns zum Kauf einer Vase als Andenken an Neuseeland und unsere Weltreise (Kauf am nächsten Tag)
  • 26.-27. Mai Freedom Camping am Lookout oberhalb Taupo: Thermal Valley Walk mit Kneten von weißer Tonerde, Kauf unserer Glasvase bei Lava Glass Manufaktur, Besichtigung der Wasserfluten die alle 2 Stunden aus dem Aratiatia Damm in die Schlucht gelassen werden, abends noch eine Runde nach Bootsübersetzung durch den Orakei Korako Thermal Park
  • 27.-28. Mai auf Parkplatz des Parks Orakei Korako am See mit herrlichem Sonnenaufgang und dampfendem See durch das thermal aufgeheizte Wasser (mit einer der schönsten Übernachtungsplätze auf der Nordinsel) sowie „Klogespräche“ zu dritt auf 0,7m2
  • 28.-30. Mai auf Top 10 Campingplatz in Rotorua: Besuch des Māori Te Puia Parks mit aktiven Geysiren, Wanderung im Redwood Forest mit beeindruckenden Baumriesen, subtropischem Regenwald und unglaublichen Farnbäumen, die fast wie Palmen aussahen, Stadtbummel
  • 30.-31. Mai fast Freedom Camping auf Parkplatz mit Stromversorgung beim Firth Tower bei Mata Mata: Besuch von eindrücklichen Hobbit-Land „Hobbiton“, wo man an jeder Ecke merkt, wie Peter Jackson der Regisseur auf die Details geachtet hat. Weil in ganz Neuseeland kein passender Baum 🌳 für den Platz oberhalb von Bilbos Haus gefunden wurde, ließ er in 10 monatiger Arbeit einen nach seinen Vorstellungen aus Stahl, Silikon und Seide herstellen. Als dann nach dem Aufstellen die Farbe der Blätter (ihm) nicht passte, wurden alle 200.000 Blätter von Hand umgespritzt. Auf der Fahrt nach Whangamata sind wir dann nach ca. 1,5 Stunden hinüber zurück zu den Wentworth Falls gewandert.
  • 31. Mai – 01. Juni Freedom Camping hinter i-Site in Whangamata: Wanderung zu Cathedral Cove und ein heißes Bad (ca. 40 Grad heiß bei ca. 16 Grad Lufttemperatur) in einem selbst gebuddelten Loch am Strand 🏝 namens Hot Water Beach
  • 01.-02. Juni Freedom Camping in Parkbucht außerhalb von Hot Water Beach

So nah und manchmal doch so fern …

Im Wohnmobil mit 7,2m Länge kann man sich ja nicht sehr weit von einander entfernen. Man ist zusammengeschweißt (andere würden sagen eingepfercht 😉) auf engem Raum und auch unsere Tagesgestaltung bedingt, dass wir fast überwiegend alle beisammen sind.

Das ist manchmal ein Problem. Ich spüre, dass ich öfter mal Zeit für mich bräuchte und Möglichkeiten, mich zurückzuziehen bzw. mal nur für mich zu sein. Das ist aber gar nicht so einfach und bedarf immer gleich Planung, Absprachen und Bereitschaft des Rests der „Mannschaft“ – also besser „Frauenschaft“.

Und manchmal ist der Grund für den Wunsch nach Privatsphäre genau die kontinuierliche Nähe im Camper. Damit kommen Konflikte, unterschiedliche Standpunkte, persönliche Unzulänglichkeiten schonungslos direkt und schnell an die Oberfläche – ohne große Verzögerung, ohne Ausweichmöglichkeit, weil man sich nicht sieht, wie es im Berufsalltag zuhause oft war.

Und dann müssen wir unsere Konflikte angehen. Sofort, sonst wachsen Sie uns über den Kopf. Aber dabei stelle ich eben auch immer wieder fest, dass wir uns zwar räumlich sehr nahe sind, aber in manchen Empfindungen, Herangehensweisen und Einschätzungen oder auch in Gefühlen für den Partner sehr weit auseinander liegen können: So nah und manchmal doch so fern …

Das macht das Reisen neben dem alltäglichen Planen des Programms, des Weiterfahrens und Wiedereingewöhnens in einer neuen Umgebung so anspruchsvoll und auch manchmal anstrengend. Wir reisen nicht nur durch ferne fremde Länder, sondern zusätzlich jeden Tag auch durch neue Täler und Gipfel in unserer Beziehung und auch der Beziehung zu den Kindern.

Manchmal sitze ich im Auto neben Lena, aber bin fern in einer eigenen Gedankenwelt: ich fühle mich Lena fern, weil wir trotz physischer Nähe es nicht geschafft haben, auch emotionale Nähe herzustellen. Und das belastet mich und macht mich auch traurig. Trotzdem ist es oft sehr schwer für mich, über meinen Schatten zu springen, mich ihr zu öffnen und auf sie zuzugehen.

Aber die physische Nähe lässt kein langes Aussitzen zu. So findet sehr schnell und letztendlich jeden Tag ein Stück Beziehungsarbeit statt. Anstrengend, aber auch bereichernd.

Und die Reise wird uns lehren, was es uns am Ende bringt … 😊

Abschied von Australien und eine neue Etappe in Neuseeland

Am Ende ging unsere Zeit in Australien rasend schnell zu Ende. Allerdings aber auch noch mit ein paar Höhepunkten wie den unglaublichen Landschaften entlang der Great Ocean Road und einem tollen letzten Tag in Australien in St. Kilda/Melbourne am Strand. Dort haben wir auch alle gesammelten Muscheln 🐚 , Steine und Vogelfedern an einem schönen Platz zusammen mit Gekauften und am Strand 🏖 gefundenen Spielzeugen für andere Kinder hinterlassen und von diesen Dingen Abschied genommen. Lina fiel es eher leicht, Frida könnte sich nur unter Tränen und Nachverhandlungen von den schönen Erinnerungen und Dingen trennen.

Jetzt sind wir seit Dienstag in Christchurch/Neuseeland in einem kleinen Häuschen und organisieren den nächsten Abschnitt unserer Reise. Es war wieder ein Ankommen in einer neuen fremden Umgebung und wir bräuchten alle Zeit uns wieder umzugewöhnen und einzugewöhnen. Sicherlich auch deshalb, weil NZ uns mit kalten 5 Grad, Dauerregen und Graupelschauern begrüßt hat. Aber heute war es teilweise sogar sonnig und wir haben Christchurch bei einer Trambahnfahrt mit einer historischen Tram von 1934 erkundet und zu genießen gelernt. Das schwere Erdbeben von 2011 zeichnet die Stadt immer noch. Sie ist voller Baustellen 🚧 aber entwickelt sich zu einer den modernsten Städte mit einer Mischung aus moderner sicherer Architektur, wenigen historischen Gebäuden im englischen Stil und tollen professionellen Grafitis als Stilelement an ausgewählten Hausfassaden.

Außerdem hat’s hier den wohl besten Kinderspielplatz der südlichen Hemisphäre 😊.

Wir sind jetzt mit dem Ortswechsel auch wieder unter einer neuen Telefonnummer erreichbar: 📱 +64-2108057505

Mon Repos

Wenn neues Leben entsteht, ist das immer wieder etwas besonderes. Vor 4 Monaten dürften wir es bei der Geburt von unserer inzwischen gar nicht mehr so kleinen Greta erleben und in Mon Repos haben wir es auf ganz andere Weise in der Tierwelt erlebt.

Wir dürften dabei sein und Anteil haben, wie ca. 80 Babyschildkröten sich aus ihrem Nest, tief im Sand des Strandes vergraben, freigebuddelt und auf ihre Reise ins Meer und zu ihre zukünftigen Wohnstätten gemacht haben.

Für uns war es unglaublich berührend Zeugen zu sein, wie die ersten Schildkröten in der Dunkelheit sich zur Oberfläche durchgegraben und dann auf die Suche und den Weg zum Wasser gemacht haben. Von Instinkt getrieben steuern Sie auf Licht zu und wir haben Ihnen den Weg zum Meer geleuchtet und automatisch dabei viele natürliche Feinde wie Füchse, Wildschweine und Krebse davon abgehalten, die Schildkrötenbabies in den ersten Minuten ihres Lebens an der Oberfläche bereits zu jagen.

Der Weg wirkte so mühsam, wie sie sich 60cm aus den Sand hochgegraben und dann durch Gestrüpp und über Steine in Richtung Meer gerobbt haben. Mit ihren kleinen Körpern von ca. 5 cm Länge wurden sie dann von den Wellen am Strand erfasst und teilweise mitgerissen oder auch ein paar Meter weiter wieder an den Strand gespült, bis eine weitere Welle sie endgültig im Ozean hat verschwinden lassen.

Und für uns war es sie ein Gefühl von etwas Endgültigem. Wir haben die Schildkröten auf ihren ersten Metern begleitet, vielleicht eine Stunde lang und dabei hat sich ein Gefühl einer Art Bindung entwickelt. Wir konnten ihre kräftigen Flossen spüren, mit denen sie sich durch den Sand vorwärts schieben und einzelne sind auf dem Strand über meine Füße gekrabbelt.

Und dann sind sie auf einmal von einer Welle davongetragen und für immer verschwunden. Das hat uns schon ein wenig sentimental gemacht.

Trotz der nächtlichen Stunden und damit der extremen Müdigkeit unserer Mädls, die sonst schon 2-3 Stunden geschlafen hätten, war es für uns alle wohl eines der intensivsten Erlebnisse auf unserer bisherigen Reise.

Unsere Stationen in Australien 🇦🇺

  • Sydney, Airbnb Appartment
  • Sydney, Kurruba Point bei Kirstin und Declan
  • Narrabeen (NRMA Sydney Lakeside Holiday Park, 3 Nächte)
  • Shelly Beach nördlich von Central Coast (frei, 1 Nacht)
  • Shoal Bay – Zenith Beach im Tomaree Nationalpark bei Port Stephens (2 Nächte frei auf Parkplatz an Zenithbeach und Wanderung zu Leuchtturminsel über spit)
  • Lake Cathie (1 Nacht frei auf unerlaubtem Parkplatz)
  • Port Macquarie (3 Nächte, Port Macquarie Breakwall Holiday Park, Nathalie und Ralf mit Lilli und Ben kennengelernt, Koala-Nursery, Regelwaldrundweg)
  • Arakoon (4 Nächte in Trail Bay Gaol Campground, Wanderung auf „berg“)
  • Woody Head (2 Nächte Woody Head Camping Area, riesige Berge Muscheln bzw. Muschelscherben zwischen den Felsen, mystischer Strand mit Bruchwald)
  • Miami nördlich von Tweed (1 Nacht frei)
  • Über Ipswich (Eisenbahnmuseum) nach Kilcoy (1 Nacht frei auf öffentlichem Campground)
  • Coolum Beach nördlich von Sunshine Coast (2 Nächte auf Campingplatz Coolum Beach Holiday Park mit direktem Strandzugang und Holzweg zu Aussichtspunkt)
  • Rainbow Beach (2 Nächte , Ausflug nach Fraser Island mit 4×4 Offroad Bus 🚌 über den Sandstrand gebrettert)
  • Tin Can Bay (1 Nacht frei im Vorgarten von Anett und David, Delfinfütterung am nächsten Morgen am Hafen, tausende von Krebsen auf den Sandstränden bei Ebbe)
  • Elliot point (1 Nacht frei beim Submarine Lookout)
  • Bargara (2 Nächte frei am Parkplatz am Meer, nur 5m vom Wasser entfernt bei Flut)
  • Skennars Head (6.-8. März in BIG4 Ballina Headlands Leisure Park)
  • Valla Beach (8.-9. März frei an einem Parkplatz am Strand)
  • Port Macquarie (9.-10. März wieder auf dem Campingplatz Port Macquarie Breakwall Holiday Park)
  • Seal Rocks (10.-12. März frei – absolutes Highlight von unseren Stellplätzen bisher, wir haben sogar morgens Delphine im Meer gesehen 😊)
  • Sydney (12.-14. März auf Lane Cove River Camp Site in North Ryde, gezwungener Maßen um das Notebook im Apple Shop in der Stadt wieder zum Laufen zu bringen 😡)
  • 14.-16. März Katoomba – Blue Mountains bei stabilen Wetter und einem interessanten Office zur Registrierung 🧐

  • Kiama Blow hole – wieder zurück am Meer 🌊 (16.-18. März, frei auf dem Parkplatz beim Leuchtturm und Blow Hole, einer natürlichen bis 60m hohen Wasserfontäne)
  • Plan danach: Jervey Bay
  • 31. März – 01. April in traumhafter Bucht am Wild River Creek (Frei, Wanderung durch Wald 🌳 und Sichtung unserer ersten freien Koalas 🐨 !!!!😊)
  • 01.-02. April in den Bergen oberhalb Apollo Bay: Einladung von Nicola und Garth Davis mit Ihnen und ihren Freunden auf ihrem Grundstück zu Essen und Campen: ganz tolle, liebenswürdige und Interessante Menschen, er Filmdirektor/Regisseur u.a. von Kinofilm Maria Magdalena; traumhafter Blick in die Berge und aufs Meer, viele viele Kängurus auf dem Weg hoch und Kontakt mit Blutegeln an Fridas Füssen und unserem Camping Stuhl 😉)
  • Port Campbell (02.-05. April auf Camping Platz, von dort aus Ausflüge zu Gibson Steps, den Twelve Apostle, Loch Ard Gorge, Razorbacks, Thunder Cave, London Bridge, …)
  • Noch einmal eine Nacht auf dem Autobahnparkplatz BP Tankstelle in der Nähe von Geelong, wo wir am Hinweg schon standen (05.-06. April)
  • Melbourne (06.-08. April auf Campingplatz im Norden von Melbourne; Ausflüge in die Innenstadt und an den Strand nach St. Kilda; 08.-09 April Umzug in Ciloms Airport Lodge am Flughafen Tullamarine zur Abgabe des Camper Vans und zum Abflug am 9.4 abends)
  • Flug mit Jetstar nach Christchurch vom 09.-10. April

Jetzt ist unser Team komplett …

Am 02. November ist unser letztes Teammitglied Greta zur Reise-Crew dazugestossen. Sie kam in ruhigen Schritten zu uns, macht uns sehr glücklich und wird viel von ihren stolzen Schwestern umsorgt!

Somit können wir uns nun zu fünft auf unsere Reise machen und da haben wir in den letzten Tagen viel organisatorisches erledigt, sodass  unsere Liste gefühlt kürzer wird… Das Thema Visum für die USA steht noch aus, der Versicherungsdschungel lichtet sich und Quartiere für die ersten 4 Wochen sind gebucht! Und eben noch der Umzug 🙄

Also, die Spannung steigt und wir sehen dem großen Abenteuer (noch) entspannt entgegen.

Das ist unser Plan …

… die Familie wächst noch mal, wir wollten schon immer mal mit den Kindern die Welt erleben und auch mehr Zeit für die Familie und uns haben.

Jetzt verwirklichen wir dies mit „Elternzeit“ auf einer Weltreise: ENTSCHLEUNIGEN – ZEIT FÜR EINANDER – DIE WELT ERLEBEN

Und unser Plan nimmt immer mehr Gestalt an. Am 10. Januar geht ’s los Richtung Asien:

  • 10. Januar 2018: Abflug von München nach Singapore
  • 11.-16. Januar: Singapore erleben
  • 17.-30. Januar: Ausspannen und Sonne tanken auf Bali. Lina stellte schon fest, das sie endlich mal ihren Geburtstag 🎁 im Sommer ☀️ feiern kann
  • 30. Januar – 09. April: Down under 🇦🇺 erleben. Wir starten in Sydney und wohnen die ersten Tage in einer privaten Wohnung, die wir über AirBnB gebucht haben. In der Zeit versuchen wir ein Wohnmobil zu kaufen um uns dann auf den Weg durch Australien zu machen. Vorrangig schauen wir uns die Ostküste, Tasmanien, die Great Ocean Road und ein wenig das Landesinnere an. Alles weitere ergibt sich vor Ort. 😉
  • 09. April – 07. Juni: jetzt geht’s in den Herbst 🍂 in Neuseeland 🇳🇿: hier landen wir in Christchurch und arbeiten uns nach Norden hoch. Wie und was ist noch komplett offen – schließlich wollen wir ja auch noch Raum für Spontanität lassen. Am 07. Juni gehts dann von Auckland nach Honolulu weiter.

8.- 27. Juni: Iron Man auf Hawaii 🌺, oder so ähnlich. Aber nur, wenn wir bis dahin das Wunderwerk von Anmeldeportal der Homeland Security bewältigt haben und unsere Visa bekommen. Achtung Insider: das Webportal zur VISA Beantragung geht nicht mit Apple Browser Safari, auch nicht mit Firefox auf dem Mac und auch nur mit einer älteren Internet Explorer Version auf Windows ☹️. Und das mussten wir (sprich Olaf) erst einmal über ca. 100 erfolglose Versuche herausfinden mit zunehmend schlechter Laune und grimmiger Miene und einer gewissen Unansprechbarkeit…😉