Wir haben viel erlebt in der Zwischenzeit und waren zu müde um zu schreiben. Abends fallen wir oft einfach nur müde ins Bett. Aber nun!
Unsere Abenteuer:
Nach unserem Besuch in Ottawa mit viel Regen, Feueralarm im Museum (Fridas Erklärung dazu: die Käfer und Fische waren ausgebüchst&mussten wieder eingefangen werden) und zuvor im Skigebiet Montreals in Saint-Saveur (die Berge sind dort allerdings nur kleine Hügel) hat es uns ins Grüne gezogen – zurück in die Natur!
Auf die Better Farm in ein kleines, feines Holzhäuschen. Eine Biofarm, mit Schweinen, Hühnern, Alpakas, Pferden, Hunden und Katzen. Also, ein bunter Haufen. Der Grundgedanke der Farm ist möglichst nachhaltig, Selbstversorgend aufgestellt zu sein, prinzipiell ein guter Gedanken. Allerdings gab es so viel Potential zur Verbesserung, dass es uns unter den Fingernägeln gejuckt hat dort mit anzupacken. Leider war das Verständnis von Sauberkeit auch ein anderes, organic verstand sich dort vielleicht auch darin, dass Putzen ganz zu lassen, immerhin war die Farmbesitzerin auch die meiste Zeit mit telefonieren beschäftigt.
Nichts desto trotz haben wir sehr netten Menschen getroffen ( wir als Familie waren dort allerdings schon exotisch) und wir befanden uns in einer traumhaft schönen Umgebung: Thousand Islands bei Alexandria Bay! Das war uns eine Schifffahrt wert von der man die vielen kleinen und großen Inseln bestaunen konnte. Wir hätten dort schon das ein oder andere Haus für uns gefunden!
Nächster Stopp auf der Durchfahrt war Kingston am Lake Ontario: ein sehr gemütliches Städtchen mit dem besten Eis unserer Reise bisher (das muss erwähnt werden) und dann ging es nach Toronto: Eine Betonstadt, die uns gar nicht zu gesagt hat. Die Bebauung sehr unstimmig und statt Grünfläche gab es wohl Beton im Sonderangebot.
Schnell weg zum Naturschauspiel der Niagara Fälle. Der Ort war nicht schöner, dafür die Wasserfälle wahnsinnig beeindruckend! Und da es unser Hochzeitstag war, gönnten wir uns eine Hotelübernachtung mit Blick auf die Wasserfälle, die abends sogar beleuchtet wurden. Wunderbar! Alle standen wir beeindruckt von den Wassermassen am Fenster! Ein Blick hinter die Wasserfälle hörte sich vielversprechender an als es war, wiedergefunden haben wir uns in einer Art Kellertunnel mit kleinen Guckfenstern und völlig überfüllt. Toll war dann allerdings nochmal die Stromschnellen flussabwärts zu bestaunen. Sie zählen mit zu den gefährlichsten der Welt.
Es folgten längere Autofahrstrecken mit Motelübernachtungen in London und Ann Arbor und Besuch vom Henry Ford Museum bei Detroit.
Ubd dann befanden wir uns auf dem Weg nach Chicago. Glücklich doch noch eine etwas preisgünstigere Unterkunft gefunden zu haben. Während der Autofahrt meinte ich dann mal recherchieren zu müssen, wie gefährlich denn nun Chicago wirklich ist. Der Ruf eilt ja voraus. Also, die South Side war wohl die kritische Gegend, mmhh ein bisschen südlich sollte unser Quartier auch sein, ich recherchierte Straßen und Stadtteile. Englewood las ich da des Öfteren – kein Ort für Touristen. Naja, wollen wir ja auch nicht hin. Noch mal eben den Stadtteil unserer Unterkunft gegen gecheckt: jau – Volltreffer: Englewood (darum wars wohl auch so günstig). Ich sah uns schon in irgendwelchen Straßenschießereien, zumal es schon etwas späterer Abend war. Das Ende vom Lied: wir buchten uns ein Hotel im Stadtzentrum und ich fühlte mich sicher😊
Wir haben auch hier uns den Eindruck der Stadt erlaufen mit Bollerwagen und die Mädels mit ihren Rollern und es ist definitiv eine tolle Stadt mit spannender und beeindruckender Architektur. Sehr schön! Und jetzt wissen wir immerhin auch, welche Stadtteile wir beim nächsten Mal von vorne herein meiden!
Morgen gehts dann wieder in die Natur, an die Ostseite vom Lake Michigan. Eine Woche wieder auf eine organic Farm, nur diesmal mit Arbeitseinsatz-wir freuen uns darauf!







Urlaub vom Urlaub, aber eigentlich ist der Titel nicht richtig.














Baby-Riesenschildkröten in Mon Repos bei Bundaberg
















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